Smart Home Datenschutz: was Alexa, Ring und Saugroboter speichern

Smart Home Datenschutz konkret: was Saugroboter, Video-Türklingel und Alexa speichern, welche Fälle es gab und wo du Karten, Videos und Aufnahmen löschst.

Ein dunkler Flur bei Nacht, auf dem Holzboden steht ein runder Saugroboter an seiner Ladestation, ein kleines warmes Licht leuchtet an seiner Vorderseite, im Hintergrund eine angelehnte Tür
Alle Bilder in diesem Artikel sind KI-generierte Symbolbilder.

Ein Saugroboter kennt den Grundriss deiner Wohnung. Die Türklingel weiß, wer wann vor der Tür stand, und der Lautsprecher in der Küche hat eine Liste mit allem, was du ihn je gefragt hast. Beim Smart Home Datenschutz geht es also um ziemlich verschiedene Dinge: Karten und Kamerabilder, Videos vom Hauseingang, Sprachaufnahmen. Jedes Gerät sammelt etwas anderes, und jedes hat eigene Schalter.

Grund zur Panik ist das nicht. Die meisten Daten liegen in der Cloud des Herstellers und lassen sich dort einsehen, kürzen oder löschen. Man muss nur wissen, wo.

Smart Home Datenschutz beim Saugroboter: Karte, Kamera, Mikrofon

Ein moderner Saugroboter fährt nicht mehr blind gegen Wände. Er vermisst die Räume mit einem Laser oder einer Kamera, speichert daraus eine Karte und zeigt sie in der App an. Teurere Modelle haben vorne eine Kamera, die Kabel und Socken erkennen soll, einige eine Fernsicht übers Handy, manche ein Mikrofon.

Das bedeutet: Ein Gerät mit Sensoren auf Knöchelhöhe rollt durch Bad und Schlafzimmer und ist mit einem Server verbunden. Der Sicherheitsforscher Dennis Giese sagte MIT Technology Review: Die Geräte haben starke Hardware und Sensoren und fahren in deinem Zuhause herum, ohne dass du das wirklich kontrollieren kannst.

Blick von oben auf ein dunkles Wohnzimmer mit Sofa und niedrigem Tisch, eine warm leuchtende Linie zieht sich über den Holzboden um die Möbel herum und endet bei einem runden Saugroboter
Die Karte entsteht nebenbei, beim ersten Putzen.

Die Fotos aus Venezuela

Im Herbst 2020 tauchten in geschlossenen Online-Gruppen Bilder auf, die Gelegenheitsarbeiter in Venezuela dort geteilt hatten. Sie zeigten Wohnungen aus niedriger Perspektive. Auf einem saß eine junge Frau im lila T-Shirt auf der Toilette. Auf einem anderen lag ein etwa acht- oder neunjähriger Junge bäuchlings im Flur und schaute amüsiert in die Linse.

Die Bilder stammten von Entwicklungsversionen des Roomba J7 von iRobot. Die Firma hatte sie an Scale AI geschickt, einen Dienstleister, der Bilder für das Training von KI beschriften lässt. MIT Technology Review bekam 15 Screenshots zu sehen und berichtete im Dezember 2022. Laut dem Bericht hatte iRobot über zwei Millionen Bilder an Scale AI gegeben.

iRobot bestätigte die Herkunft und betonte, es habe sich um spezielle Testgeräte gehandelt, nicht um Modelle aus dem Handel. Die Testpersonen hätten schriftlich zugestimmt, die Roboter trugen laut Firma einen grünen Aufkleber mit dem Hinweis, dass Video aufgezeichnet wird. Für Käufer im Laden ist der Fall also kein Beleg, dass ihr Gerät Fotos verschickt. Er zeigt aber, wie weit ein Bild aus der Cloud wandern kann: vom Badezimmer über den Hersteller und einen Dienstleister zu Menschen, die man nie getroffen hat.

Der Roboter, der fluchte

Im Mai 2024 machte der Saugroboter des Anwalts Daniel Swenson aus Minnesota Geräusche wie ein gestörtes Funksignal. In der App sah er, dass jemand Fremdes auf die Live-Kamera und die Fernsteuerung zugriff. Er änderte das Passwort und startete das Gerät neu. Danach brüllte eine Stimme aus dem Lautsprecher rassistische Beschimpfungen, direkt vor seinem 13-jährigen Sohn. Das Gerät war ein Deebot X2 von Ecovacs.

Der australische Sender ABC fand weitere Betroffene in den USA, alle innerhalb weniger Tage. Ecovacs schrieb Swenson, sein Konto sei vermutlich durch Credential Stuffing übernommen worden, also mit Zugangsdaten, die bei einem anderen Dienst gestohlen worden waren.

Das allein hätte laut ABC nicht reichen dürfen, denn Kamera und Fernsteuerung waren zusätzlich mit einer PIN geschützt. Die Forscher Dennis Giese und Braelynn Luedtke hatten aber schon im Dezember 2023 gezeigt, dass diese PIN nur in der App geprüft wurde und sich umgehen ließ. Ecovacs sagt, der Fehler sei behoben, Giese hält die Korrektur für unzureichend.

Im August 2024 zeigten die beiden auf der Hackerkonferenz Def Con, wie sich mehrere Ecovacs-Modelle über eine Bluetooth-Lücke aus rund 130 Metern übernehmen ließen. Bei Saugrobotern ist Bluetooth laut Giese allerdings nur 20 Minuten nach dem Einschalten aktiv. Ecovacs teilte dem Magazin TechCrunch mit, Nutzer müssten sich nicht übermäßig sorgen.

Was du am Saugroboter einstellen kannst

Die Menüs heißen bei jedem Hersteller und Modell anders, deshalb beschreiben wir die Punkte, statt Namen vorzugeben.

Hat dein Gerät eine Kamera, findest du in der App meist Einstellungen zur Fernsicht oder Videoüberwachung und zur Bilderkennung. Was du nicht nutzt, schaltest du ab. Gespeicherte Karten lassen sich in der Kartenverwaltung löschen, ein eingebautes Mikrofon meist deaktivieren.

Wichtiger als jeder Schalter ist das Konto. Die Fälle bei Ecovacs liefen über Zugangsdaten, und die sind dein Teil der Arbeit: ein eigenes Passwort nur für diese App, und eine Zwei-Faktor-Anmeldung, wenn der Hersteller sie anbietet. Updates für Gerät und App solltest du einspielen, sobald sie kommen.

Video-Türklingel: wer sieht, wer klingelt

Eine Video-Türklingel filmt den Eingang. Am Beispiel Ring, der Marke von Amazon, lässt sich zeigen, was gespeichert wird. Bei anderen Herstellern ist die Mechanik ähnlich, die Menüs nicht.

Laut der deutschen Ring-Hilfe zeichnet die Klingel ohne Abo gar nichts auf, du kannst nur live hineinschauen. Mit Abo speichert Ring jede Bewegung, jedes Klingeln und jede Live-Ansicht in der Cloud, standardmäßig 30 Tage, auf Wunsch bis zu 180 Tage. Nach Angaben des Herstellers führt Ring gerade schrittweise ein Verfahren ein, bei dem die Schlüssel zu den Videos nur 24 Stunden bei Ring liegen, danach habe nur noch der Kunde sie. Zum Standard soll es werden, sobald es für alle verfügbar ist. Wer ganz auf Cloud-Funktionen verzichtet, kann bei passenden Geräten eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einschalten. Dann fallen allerdings Funktionen wie gemeinsame Nutzer weg.

Hersteller-Versprechen erzählen nicht immer die ganze Geschichte. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC warf der Firma 2023 vor, dass Mitarbeiter auf private Videos zugreifen konnten und Angreifer zehntausende Konten übernahmen. Ring stimmte einer Zahlung von 5,8 Millionen Dollar zu. Den Fall erzählen wir ausführlich in unserem Artikel über Webcams, die öffentlich im Netz stehen.

Eine dunkle Haustür in der Abenddämmerung, daneben eine kleine Video-Türklingel mit runder Linse, auf der Fußmatte liegt ein Paket, die Straße dahinter verschwindet im Dunkeln
Jedes Klingeln, jede Bewegung: alles landet im Verlauf.

Speicherfrist, Freigaben und Zugriffe prüfen

Fast alles Wichtige liegt in der Ring-App im Control Center. Du erreichst es über das Menü (☰) und dann Control Center. Unter Video- und Schnappschussspeicher > Speicherdauer für Videos und Schnappschüsse legst du für jedes Gerät einzeln fest, wie lange Videos aufbewahrt werden. Voreingestellt sind laut Ring 30 Tage, möglich sind 1 bis 180 Tage. Eine kürzere Frist gilt laut Ring nur für Aufnahmen, die danach entstehen. Alte Videos löschst du im Verlauf: oben rechts auf das Bleistiftsymbol tippen, Ereignisse auswählen oder Alle löschen wählen, dann zweimal Löschen bestätigen.

Ein Detail überrascht viele. Wenn du ein Video per Link teilst, legt Ring davon eine Kopie an. Löschst du das Original, bleibt der geteilte Link trotzdem aktiv. Die Freigabe hebst du getrennt auf: im selben Menü unter Verwalten, dann über das Bleistiftsymbol und Nicht mehr teilen.

Im Control Center lohnt außerdem ein Blick auf Autorisierte Clientgeräte und Gemeinsame Nutzer: Dort steht, welche Geräte in dein Konto dürfen und wer deine Videos sieht. Ein altes Tablet oder ein Ex-Mitbewohner gehören da nicht hin.

Und die Polizei?

Seit 2025 gibt es in den USA eine Ring-Funktion namens Community Requests. Lokale Polizeibehörden bitten darüber Ring-Nutzer in einem Gebiet freiwillig um Videos aus einem Zeitfenster. Wer teilt, gibt laut Ring automatisch seine Wohnadresse und E-Mail-Adresse mit, und geteilte Videos lassen sich nicht zurückholen.

Für Deutschland gilt das so nicht. Die Funktion läuft über die Nachbarschafts-Plattform Neighbors, und die gibt es laut Ring-Hilfe nur in den USA und Großbritannien (Stand Oktober 2026). Unberührt bleibt der klassische Weg: Behörden können sich direkt an den Anbieter wenden. Laut Ring informiert die Firma den Kontoinhaber vorher, sofern das nicht untersagt ist, und bei aktiver Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kann sie keine Videos herausgeben. Je kürzer deine Speicherfrist, desto weniger liegt dort.

Smarte Lautsprecher: was Alexa speichert

Ein smarter Lautsprecher wartet auf sein Aktivierungswort. Was danach kommt, schickt er in die Cloud. Ob die Geräte auch sonst mithören, haben wir in Hört mein Handy mit? auseinandergenommen. Hier geht es um das, was nach einer Anfrage übrig bleibt.

Bei Alexa ist das eine ganze Menge. Laut Amazons deutscher Hilfe werden sämtliche Sprachaufnahmen standardmäßig gespeichert. Dazu kommen Abschriften, also der Text dessen, was Alexa verstanden hat, und ein Verlauf deiner Smart-Home-Geräte, etwa wann welche Lampe an war.

Ein runder smarter Lautsprecher ohne Aufdruck mit einem warm leuchtenden Lichtring steht nachts auf einer Küchentheke, daneben ein ausgeschaltetes Handy
Was nach dem Aktivierungswort kommt, landet im Verlauf.

Sprachaufnahmen ansehen und löschen

Den Verlauf findest du in der Alexa-App unter Mehr > Alexa-Datenschutz

Sprachaufnahmen-Verlauf überprüfen. Je nach App-Version liegt der Punkt unter Mehr > Einstellungen > Alexa-Datenschutz. Auf einem Echo Show geht es direkt am Gerät über Einstellungen > Datenschutz und Einstellungen > Alexa-Datenschutz. Im Browser geht es über amazon.de/alexadatenschutzeinstellungen. Dort filterst du nach Datum, Gerät und Profil und entfernst Aufnahmen mit Ausgewählte Aufnahmen löschen.

Dass Amazons Löschfunktionen nicht immer hielten, was sie versprachen, warf die FTC dem Konzern 2023 vor. Amazon hatte nach Darstellung der Behörde Sprachaufnahmen von Kindern unbegrenzt aufbewahrt, und auch wenn Eltern die Löschung verlangten, blieben Abschriften in einigen Datenbanken liegen. Amazon stimmte in einem Vergleich einer Strafe von 25 Millionen Dollar zu. Nach dem Löschen lohnt deshalb ein zweiter Blick in den Verlauf.

Damit sich der Verlauf nicht wieder füllt, gehst du in der App unter Mehr > Alexa-Datenschutz zu Meine Alexa-Daten verwalten und im Abschnitt Sprachaufzeichnungen auf Wähle aus, wie lange Aufzeichnungen gespeichert werden sollen. Es gibt vier Optionen: speichern bis zum Löschen, 18 Monate, 3 Monate oder Keine Aufzeichnungen speichern. Die letzte löscht laut Amazon auch alle bisherigen Aufnahmen. Die Umstellung kann beim ersten Mal bis zu 36 Stunden dauern, und die Abschriften bleiben noch 30 Tage sichtbar.

Für den Smart-Home-Verlauf gibt es im selben Menü eigene Optionen, auch hier 3 oder 18 Monate. Und wer sich Sprachbefehle wie „Alexa, lösch alles, was ich heute gesagt habe“ wünscht, muss das unter Löschen per Sprachbefehl erst einschalten.

Die Mikrofon-aus-Taste auf den Echo-Geräten deaktiviert die Mikrofone laut Amazon vollständig. Für vertrauliche Gespräche ist sie der einfachste Griff.

Was welches Gerät speichert

GerätWas gespeichert wirdWoWichtigster Handgriff
SaugroboterWohnungskarte, bei Kameramodellen Bilder, teils TonCloud des Herstellers, teils auf dem GerätFernsicht und Kamerafunktionen abschalten, Karte löschen, eigenes Passwort
Video-Türklingel (Ring)Videos von Bewegung, Klingeln, Live-AnsichtRing-Cloud, mit Abo standardmäßig 30 Tage, bis 180 möglichSpeicherfrist kürzen, Verlauf löschen, Freigaben und Clientgeräte prüfen
Smarter Lautsprecher (Alexa)Sprachaufnahmen, Abschriften, Smart-Home-VerlaufAmazon-Cloud, standardmäßig gespeichert„Keine Aufzeichnungen speichern“ oder 3 Monate wählen, Verlauf löschen

Was der Fernseher über dein Sehverhalten weitergibt, steht in unserem Artikel über Smart-TV und Datenschutz.

Gerät verkaufen oder verschenken

Wer einen Saugroboter auf Kleinanzeigen stellt oder eine Klingel beim Umzug abschraubt, sollte zwei Dinge in der richtigen Reihenfolge tun: zuerst das Gerät in der App aus deinem Konto entfernen, danach auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Bei Ecovacs fanden Giese und Luedtke 2024, dass gespeicherte Daten und ein Zugangsschlüssel nach dem Löschen des Kontos auf den Servern blieben. Wer so ein Gerät gebraucht kauft, könnte im ungünstigsten Fall vom Vorbesitzer beobachtet werden.

Bei Ring liegen die Videos in der Cloud. Achtung: Wer die Klingel aus dem Konto entfernt, verliert laut Ring auch deren Videos. Was du behalten willst, lädst du vorher herunter. Wer sein ganzes Konto loswerden will, kann im Control Center unter Deine Daten verwalten eine Kopie anfordern oder alles löschen lassen, laut Ring samt Konto und Videos. Bei Alexa reicht es nicht, den Echo vom Strom zu nehmen. Die Aufnahmen hängen am Amazon-Konto, nicht am Lautsprecher.

Ein runder Saugroboter liegt in einem offenen, schlichten Karton auf einem Holztisch, daneben ein aufgerolltes Ladekabel, warmes Licht einer Schreibtischlampe
Erst aus dem Konto, dann zurücksetzen, dann in den Karton.

Warum ein Zurücksetzen nicht automatisch heißt, dass alles weg ist, erklären wir im Artikel Daten löschen: warum gelöscht selten gelöscht heißt.

Smart Home Datenschutz: was bleibt

Ein Smart Home ist kein Spion, solange du weißt, was es aufschreibt. Beim Saugroboter sind das Karte und Kamera: abschalten, was du nicht brauchst, die Karte löschen und das Konto mit einem eigenen Passwort und Zwei-Faktor-Anmeldung sichern, denn darüber liefen die bekannten Übergriffe. Bei der Türklingel bestimmt die Speicherfrist, wie viel überhaupt da ist. Alte Videos löschst du im Verlauf, geteilte Links hebst du extra auf, und ein Blick auf Clientgeräte und gemeinsame Nutzer zeigt, wer mitschauen kann.

Bei Alexa entscheidest du, ob Aufnahmen bleiben, drei Monate oder gar nicht, den alten Verlauf löschst du einmal von Hand und kontrollierst ihn danach. Für vertrauliche Gespräche gibt es die Mikrofon-aus-Taste. Bevor ein Gerät das Haus verlässt, kommt es erst aus dem Konto und dann zurück auf Werkseinstellungen. Wer ein ganzes Konto loswerden will, nutzt bei Ring Deine Daten verwalten.

Das ist ein Abend Arbeit für alle Geräte zusammen. Und wer in einer Ferienwohnung schläft, nimmt sich zehn Minuten für den Blick nach versteckten Kameras. Was schon dein Router über deinen Wohnort verrät, steht im Artikel über die BSSID.

Häufige Fragen

Kann ein Saugroboter mit Kamera Fotos von mir machen?
Technisch ja. Modelle mit Frontkamera nutzen sie, um Hindernisse wie Kabel oder Socken zu erkennen, und manche bieten eine Fernsicht über die App. Ob Bilder das Gerät verlassen, hängt vom Hersteller und von den Einstellungen ab. Ein viel beachteter Fall betraf 2020 Testgeräte von iRobot, deren Aufnahmen zum Training an einen Dienstleister gingen und von dort ins Netz gelangten. Laut iRobot waren das Entwicklungsgeräte, keine Verkaufsmodelle.
Wie lange speichert Ring meine Videos?
Ohne Abo zeichnet Ring laut eigener Hilfe gar nicht auf, du siehst nur das Live-Bild. Mit Abo werden Ereignisse in der Cloud gespeichert, standardmäßig 30 Tage, einstellbar bis 180 Tage. Die Frist lässt sich im Control Center der Ring-App ändern, gilt dann aber nur für neue Aufnahmen. Ältere Videos löschst du im Verlauf, einzeln oder alle auf einmal.
Speichert Alexa alles, was ich sage?
Alexa speichert die Anfragen, die nach dem Aktivierungswort kommen, und zwar laut Amazon standardmäßig, bis du etwas änderst. Unter Alexa-Datenschutz in der App kannst du die Aufnahmen anhören, löschen und festlegen, dass sie nach 3 oder 18 Monaten automatisch verschwinden oder gar nicht gespeichert werden. Ob das Gerät auch ohne Aktivierungswort lauscht, ist eine eigene Frage, die wir in einem eigenen Artikel durchgehen.
Kann die Polizei in Deutschland Videos meiner Ring-Kamera anfragen?
Über die App nicht. Die Funktion, mit der US-Polizeibehörden Nutzer in einem Gebiet um Videos bitten, hängt an der Nachbarschafts-Plattform Neighbors, und die gibt es laut Ring nur in den USA und Großbritannien (Stand Oktober 2026). Unabhängig davon können Behörden Daten direkt beim Anbieter verlangen, wenn die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Was muss ich tun, bevor ich einen Saugroboter verkaufe?
Zuerst das Gerät in der Hersteller-App aus deinem Konto entfernen, danach auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Die Reihenfolge ist eine Vorsichtsmaßnahme: So hängt am Ende weder das Gerät an deinem Konto noch dein Konto am Gerät. Wie hartnäckig Daten sein können, zeigten Sicherheitsforscher 2024 bei Ecovacs: Daten und ein Zugangsschlüssel blieben sogar nach dem Löschen des Kontos auf den Servern.